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Die
Aussage Frauen sollten zurück an den Herd oder in den Haushalt sorgt für mächtigen Trubel in
Deutschland. Gerade Feministinnen wollen sich nicht so ohne weiteres wieder in
die Küche verfrachten lassen. Aber insbesondere aus den Reihen der
Karrierefrauen in der Politik und den Medien sind diese Töne immer wieder zu
hören.
Die
Küche sei noch immer der beste Platz für die Frau, heißt es überall. Dagegen
sträuben sich die Frauen, die es mittlerweile genießen auch selbst Karriere
machen zu können und ihr eigenes Geld zu verdienen. Denn dieses Gefühl ist doch
deutlich mehr wert, als tagein, tagaus nur in der Küche stehen zu müssen.
Frauen
wollen und sollen eigentlich auch unabhängig von ihren Männern sein. Denn wären
sie es nicht, dann geschieht das gleiche wie die letzten Jahrzehnte. Kommt es
zu einer Trennung, so muss die Frau auch weiterhin von ihrem Mann ausgehalten
werden. Der Unterhalt muss wohl oder übel gezahlt werden, was den Männern
ebenfalls ein Dorn im Auge ist. Da ist es kaum zu verstehen, warum so viele
darauf drängen, dass die Frau zurück in die Küche solle. Denn diesen Wunsch
hegen Männer eigentlich nur während der Partnerschaft. Lernen sie allerdings
eine Frau kennen, so wollen sie auch, dass diese mit beiden Beinen fest im
Leben steht, selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommt und so dem Mann nicht auf
der Tasche liegen muss. Eine Hausfrau, die den ganzen Tag in der Küche steht,
kommt nämlich für die meisten Männer überhaupt nicht in Frage, wenn sie auf der
Suche nach einer Partnerin sind.
Das
ewige Streitthema wird wohl auch in Zukunft kein Ende nehmen, denn in diesem
Punkt wissen sowohl Männer, als auch Frauen, sowohl Karrieristen als auch
einfache Arbeiter nicht so recht, was sie eigentlich wollen.
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