Waldarbeit muss nicht gefährlich sein |
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Waldarbeit muss nicht gefährlich sein
In kaum einem anderen Beruf kommt der Mensch der Natur so nahe wie in der Waldarbeit. Im Umgang mit den gewaltigen Baumriesen, modernsten Maschinen und zunehmend wieder Pferden als Arbeitspartner wird von den Ausübenden auch ein hoher Sachverstand verlangt. Aber auch mit dem eigenen Körper sollte ein Waldarbeiter sorgsam umgehen.
Es ist kein Geheimnis, dass der Beruf potentielle Gefahren birgt. Statistisch belegt ist, dass sich in der Waldarbeit dreimal soviel tödliche Unfälle ereignen wie in der Bauwirtschaft, dem immerhin gefährlichsten Zweig der gewerblichen Wirtschaft. Wie immer ist mangelnde Sorgfalt die Ursache solcher Zahlen: Keine Angst im Wald muss haben, wer täglich seinen Verstand fordert und einsetzt, Teamfähigkeit beweist und stets die Sicherheitsvorschriften beachtet.
Ohne Lärmschutz, Kopfbedeckung und geprüfte Sicherheitskleidung, wie Schnittschutzhosen etc., wird im Wald heutzutage nicht mehr gewerblich gearbeitet – dafür sorgen Gesetze. Vorgeschrieben ist weiterhin, dass die Arbeiter an den Maschinen sowie in Fälltechniken und in der Arbeitssicherheit ausgebildet werden. Zu den Schutzmaßnahmen, für die man eigenverantwortlich sorgen muss, gehört das ergonomische Heben, die richtige Ernährung und natürlich Impfungen gegen Hirnhautentzündung und Frühsommer-Meningoenzephalitis. Auch auf Symptome einer Borreliose muss geachtet und rechtzeitig ein Arzt aufgesucht werden.
Wer gerne Verantwortung für sich und seine Kollegen übernimmt, die freie Natur zu jeder Jahreszeit liebt – der ist in der Waldarbeit richtig. Forstwirt, Waldbesitzer und Waldbauer sind die Berufsbilder, in denen man sich den täglich neuen, spannenden Herausforderungen stellt. Über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten informiert kompetent die nächste Forstbehörde.
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