Pferde - Tiere mit starker Zuneigung zum Menschen

Würde man einen beliebigen Menschen danach fragen, was ein Pferd sei, so würde man vermutlich verwirrt angeschaut werden, denn jeder weiß genau, was man sich unter einem Pferd vorzustellen hat. Pferde sind die Lieblinge der Menschheit. Die großen, edlen Huftiere mit der wilden Mähne und dem samtigen Fell, zum Reiten.

Fast jedes kleine Mädchen wünscht sich ein Pferd. Die Tiere sind wild und voller Energie, doch vor allem weisen sie eine starke Zuneigung zu Menschen auf. Diese Charakterzüge der Pferde, machen sich auch Therapeuten zu Nutze. Da Pferde sehr soziale Tiere sind, fällt es einfach, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Gerade Kinder, die ein gestörtes Verhältnis zu Mitmenschen haben, lassen Pferde eher an sich heran und können sich somit neu identifizieren. Die Patienten entwickeln bei einer Reittherapie dank dem Pferd neue Fähigkeiten und lernen Ängste zu überwinden. Generell stellt ein Pferd einen sehr guten Ausgleich zu der, von der Industrie belasteten Umwelt, dar. Somit verbindet das Interesse an Pferden sogar verschiedene Generation.

Dies wird auch nicht zuletzt durch die vielen Pferde- und Reitvereine gefördert. Pferde sind Pflanzenfresser. Sie ernähren sich von verschiedensten Gräsern und ihre Bezahnung ist ideal auf diese Nahrung ausgelegt. Wilde Pferde leben heute nur noch in Süd- und Ostafrika und in zentralen Regionen Asiens. Einige sogar noch in den USA. Dort gruppieren sie sich zu Herden, in denen eine festgelegte Rangordnung besteht. Untereinander verständigen sich Pferde durch Gestiken, wie der Kiefer-, Ohren- und Schwanzstellung, aber auch durch Laute. Da Pferde Fluchttiere sind, können sie schnell und ausdauernd Strecken zurücklegen, um sich vor Feinden in Sicherheit zu bringen.