Häuser bauen bei Minusgraden

Die ohnehin gebeutelte Baubranche steht im Winter häufig noch mehr unter Druck: Denn durch Witterungseinflüsse stehen Baustellen still bzw. werden gar nicht erst begonnen, Handwerker müssen sich arbeitslos melden, Unternehmen leiden unter hohen Umsatzeinbußen.

Ein Problem, dem einige Anbieter von Massivhäusern eine arbeitsfördernde Idee entgegensetzen: Das Haus bauen geht mit den traditionell Stein auf Stein gebauten Häusern ab sofort auch bei Minusgraden und Schneetreiben gebaut werden. Der Trick: Die Häuser werden unter haushohen Zelten gebaut, die zudem noch beheizt und beleuchtet werden. Das ist nicht nur Haus bauen, sondern ein Bündnis für Arbeit, das gemeinsam mit Handwerkern und Zulieferern gestemmt wird.

Weitere Pluspunkte dieser Art von Haus bauen mit Massivhäusern: Nicht nur die Handwerker vor Ort, sondern auch die Zulieferer können weiterarbeiten, fallen nicht in die jahreszeitlich bedingte Arbeitslosigkeit. Dort, wo sonst mindestens zwei Monate Stillstand üblich waren, bleibt die Wirtschaft in Bewegung. Mit der Folge, dass der bis zu 50prozentige Anstieg der Arbeitslosigkeit am Bau im Extrem-Monat Januar in Zukunft nachhaltig gesenkt werden kann.

Auch unternehmerische Vorteile sieht die Branche bei dieser Art von Haus bauen mit Massivhäusern. Neben der Vollbeschäftigung und der Verhinderung von Arbeitslosigkeit profitiere man durch eine monatsunabhängige Auslastung. Diese Art von Haus bauen mit Massivhäusern bringe einen Liquiditätsvorteil und eine bessere Gesamtkostenverteilung übers Jahr. Und die Gewinnerhöhung schlage sich natürlich auch positiv auf das immer wichtiger werdende Rating nieder.