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Die 60 Zentimeter hohe unscheinbare Wildpflanze aus Südamerika wird uns
Europäern in naher Zukunft das Leben versüßen, und das, anders als bei
Zucker, ohne negative Folgen für unsere Gesundheit. Im Gegenteil, das
beliebte Zuckerkraut dient nicht nur als Zuckerersatz sondern wird seit
Jahrhunderten von den Völkern des Regenwaldes als Heilmittel verwendet. Stevia - ein Wundermittel
Mehrere Stunden nach der Einnahme soll Stevia den Blutzuckerspiegel
senken. Desweiteren wird der Pflanze nachgesagt, dass sie einen
antibakteriellen sowie blutdrucksenkenden Effekt hat. Äußerlich
angewendet lässt Stevia Hautunreinheiten, Akne und sogar Ekzeme
abklingen. Die Naturvölker verwenden das Zuckerkraut um Entzündungen zu
behandeln, da sie den Heilungsprozess erheblich beschleunigt. In
unserer Gesellschaft wird Stevia seit kurzem als Antiaging-Produkt
vertrieben, da die Wirkstoffe der Pflanze einen positiven Effekt auf
die Elastizität der Haut haben soll. So wird auf natürlichem Wege der
Hautalterung entgegengewirkt. Stevia ist ein Heilmittel, dass somit in
unterschiedlichen Anwendungsbereichen eingesetzt wird. Stevia hat sich durchgesetzt
Aus diesen Gründen ist dieser natürliche Süßstoff seit über 30 Jahren
in Asien sehr beliebt und auch in der Schweiz hat sich die aus dem
peruanischen Hochland stammende Staude bereits erfolgreich durchgesetzt.
Stevia - süß und kalorienarm
Der enorme Zuckerkonsum hat in den Wohlstandsgesellschaften viele
Zivilisationskrankheiten hervorgebracht. Die Fettleibigkeit hat
erschreckende Ausmaßen angenommen und die Zahl der an Diabetes Typ II
Erkrankten hat dramatisch zugenommen. Die Verwendung von Stevia in
Lebensmitteln könnte dieses Problem beseitigen. Die Blätter der Pflanze
sind süßer als Zucker, haben fast keine Kalorien und sind demnach auch
für Diabetiker zu empfehlen.
Wenn Stevia in der EU als Lebensmittel zugelassen wird, dann können wir
getrost auf Zucker sowie auf die ungesunden künstlichen Süsstoffe
verzichten, und unser Leben wird süßer sein als zuvor. |