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21.06.2007 - Die Presse der ganzen Welt wird sicher über den Fund des gefälschten
Ausweises eines der meistgesuchten Massenmörder der Welt gestürzt haben.
Adolf Eichmann alias Ricardo Klement ist zufällig in einer Gerichtsakte aufgetaucht. Allein die Tatsache, dass nun der gefälschte Pass aufgetaucht ist,
zeigt wie einfach es Damals doch war, für die Verbrecher des
Naziregimes, sich nach Südamerika und in die ganze Welt abzusetzen. Man
ist sich sicher, dass viele der führenden Nazis sich nach Südamerika
abgesetzt haben. Von einigen ist dies inzwischen ja bekannt.
Der Ausweis des Ricardo Klement wurde noch im Jahre 1950 vom
Internationalen Komitee des Roten Kreuzes ausgestellt und soll, so
andere Presse nachrichten, die Unterschrift des damaligen Vizekonsuls
Pedro Solari Capurro tragen.
Eine Bundesrichterin, Maria Servini de Cubria hat das Dokument zufällig
in der Akte Eichmanns gefunden. Die Akte Adolf Eichmanns wurde im Jahr
1960 angelegt, als die Ehefrau Eichmanns, Vera Liebl, bei der
zuständigen Polizei die Entführung ihres Mannes angegeben hatte, und
der Fall somit aktenkundig geworden war.
Eichmann lebte bis in die 60er als Ricardo Klement in Argentinien,
wurde dann vom Israelischen Geheimdienst Mossad entführt und nach einem
spektakulären Prozess in Israel hingerichtet. Während dieses Prozesses
stritt er jegliche Schuld ab, er hätte nur auf Befehl gehandelt. Der gefälschte Ausweis des Adolf Eichmann kann im Holocaustmuseum von Buenos Aires besichtigt werden. |