Die Bodenbeschaffenheit in Paraguay ist sehr vielfältig. Es kommt sehr darauf an, wo man sich genau befindet. Genaue Karten hat angeblich niemand. Bis auf das Militär natürlich. Aber die sind nicht gerade sehr gesprächig.
Tatsache ist allerdings, dass der Boden sehr unterschiedlich ist. Grünflächen als Weidegrund findet man eigentlich überall. Im Chaco (das ist schon eher eine Wüste) ist der Boden sehr sandig. Aufgrund dessen gibt es auch sehr viel Staub im Chaco. In Paraguari (ein Bundesland von Paraguay) hat man es überwiegend mit Weideland zu tun. Ausgerechnet hier werden viele Rinder gestolen. Es wird berichtet, dass die Diebstähle organisiert sind und von einem hohen Politiker gesteuert werden. Die Gegend um "San Pedro" ist ebenfalls ein heißes Pflaster. Auch hier ist der Arm des Gesetzes relativ kurz.
In Ostparaguay wird hauptsächlich Ackerbau betrieben. Hervorragend also für Landwirte. Hier jedoch ein Wortzur Vorsicht. Es wäre hilfreich, zwischem "lohnenden" und "nicht-lohnenden" Ackerbau zu unterscheiden. Wer Ackerbau in komerziellem Stil betreiben will, muß zunächst erheblich investieren. Da wären Maschinen, Landarbeiter, Gifte, Samen usw. zu kaufen. Sehr lohnend ist derzeit der Reisanbau (sofern man keine Pumpen einsetzen muß) oder der Sojaanbau. Wobei Soja hauptsächlich in Itapúa und Alto Paraná angebaut wird. Weizen bringt leider kaum Gewinn ein, so dass der Anbau kaum lohnt. |