Teil 2: 11. Mai 2006 - Ankunft in Asunción |
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Nach über einem Tag Gesamtreisezeit kam ich dann endlich am
Flughafen „Silvio Pettirossi“ in Asunción, der Hauptstadt von Paraguay
an. Dort habe ich mich von einem Shuttle-Service am Flughafen abgeholen und zum
Hotel bringen lassen. Das Hotel „Las Margaritas“, in dem ich die erste Nacht
verbracht hatte, war eines der Besten in der Stadt. Vom Preis her war es wie
ein europäisches Mittelklassehotel, aber für Paraguayer ist es bestimmt fast unbezahlbar.
Am Hotel angekommen wurde ich schon von meinem Freund erwartet. Tagsüber haben wir
noch eine kleine Stadtbesichtigung in Asunción gemacht. Dabei musste ich
feststellen, daß die Stadt nicht gerade als eine der Schönsten der Welt gilt.
Die Luft ist schmutzig und viele Fahrzeuge sind eigentlich schrottreif. Leider
interessiert es niemanden, wenn der Bus eine Rußfahne hinter sich her zieht und
man vielleicht keine Luft mehr bekommt oder nichts mehr sieht. Es gibt aber
auch sehenswerte Gebäude wie zum Beispiel das Panteon oder den
Regierungspalast. Auch zum Shoppen ist die Stadt ideal, man kann dort einige
Schnäppchen machen. Die Mehrzahl der Häuser und Straßen befinden sich
allerdings in einem renovierungsbedürftigen Zustand.
Ein extremer Gegensatz zu dem zuvor gesehenen war dagegen
das Restaurant in dem wir abends gegessen hatten - „Aquarella“, eine Churrascaria.
In diesem Restaurant nach brasilianischem Vorbild konnte man sich nach Lust und
Laune vom Buffet mit Vorspeisen, Beilagen und Nachtisch bedienen und ständig
liefen Kellner an den Tisch und boten Spieße mit frisch gegrilltem Fleisch an. Daran
sieht man, dass auch in dieser Stadt Armut und Wohlstand dicht beieinander
liegen. Der durchschnittliche Paraguayer wird sich wohl eher selten ein solches
Essen leisten können.
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